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Survival-Tipps für Erstis

Blog

Liebe Erstis,
der Studiengang steht fest, die Immatrikulation hat geklappt und ihr habt euch
für die beste Studentenstadt Deutschlands entschieden: Herzlich Willkommen
in Würzburg! Motiviert und ein bisschen nervös kämpft ihr euch jetzt durch die ersten
Unitage. Am Anfang ist alles ganz neu und ungewohnt, deshalb sind hier einige
Survival-Tipps, damit ihr euer Semester als Ersti gut übersteht und einige peinliche
Situationen vielleicht umgeht.

1
Besucht die Einführungsveranstaltungen. Dort erhaltet ihr die wichtigsten Infos
zu eurem Studiengang, dem Vorlesungsverzeichnis, bekommt Hilfe beim Zusammenstellen des Stundenplans und lernt Begriffe wie „sb@home” und „WueCampus2″ zu unterscheiden. Die Orientierungstage der Fachschaft sind wichtig um die ersten Kommilitonen kennenzulernen!
2
Achtet auf Fristen. Am Anfang ist alles neu und vom BAföG-Antrag bis zur Einrichtung des Internets gibt es tausend Sachen, an die man denken muss. Eins ist aber wichtig: verpasst NIEMALS die Frist für die Prüfungsanmeldung (meistens bevor man ernsthaft anfängt sich mit den Prüfungen zu beschäftigen) und die Frist der Rückmeldung!

3
Unterscheidet Tutoren und wissenschaftliche Mitarbeiter. Viele Tutoren sind gerade mal ein paar Semester über euch, das Verhältnis ist total locker und sie werden in der Regel geduzt. Wissenschaftliche Mitarbeiter haben ihr Studium abgeschlossen oder promovieren, da ist man nicht automatisch auch per „du”.
4
Unterscheidet c.t. und s.t. Hier geht es um das „Akademische Viertel”. Wenn eine
Uhrzeit mit „10 Uhr c.t.” angegeben ist beginnt die Veranstaltung erst um 10:15, bei
s.t. hingegen gleich um 10 Uhr.
5
Im Bus: Freut euch auf die Busfahrten, dort lernt ihr eure Kommilitonen noch viel näher kennen, wenn ihr zu den Stoßzeiten unterwegs seid! Sehr wichtig: an den Türen gibt es Lichtschranken, wenn ihr zu dicht an der Tür steht geht die Tür nicht mehr zu, ihr wurdet als Ersti entlarvt und der Busfahrer macht wahrscheinlich eine ,,nette” Durchsage.
6
Im Hörsaal: In jedem Hörsaal ist das Essen & Trinken Normalität, trotz Verbotsschilder.
Die Hörsäle sind eng, man hat nur selten genug Platz, deshalb passt auf euer Mäppchen auf. Es kommt oft vor, dass sich der Inhalt eines ganzen Mäppchens über den Boden des Hörsaals verteilt. Blamiert euch nicht: am Ende einer Vorlesung wird nicht geklatscht, sondern ausschließlich geklopft.
7
In der Bib gibt es Sonderregeln. Taschen und Jacken sind in der Bib absolut tabu. Es
gibt Schließfächer und es empfiehlt sich ein kleines Vorhängeschloss zu kaufen, um
den Spind abschließen zu können. Man bekommt durchsichtige Bibtüten bei der
Bibaufsicht, wenn man ganz nett danach fragt, die darf man mit in die Bib nehmen.
In den meisten Räumen wird nicht geredet, es gibt separate Räume, in denen gemeinsam
gearbeitet werden darf. Essen ist übrigens in der Bib verboten
8
Seid ordentlich. Es ist nicht cool Kippenstummel über den ganzen Campus zu verteilen, Kaffeebecher einfach stehen zu lassen oder mit einer Klopapierrolle das Klo zu verstopfen.
9
In der Mensa: Mit der Mensa-App könnt ihr schon vorher nachschauen, was es zu
Essen gibt. Ihr bezahlt mit eurem Studentenausweis, den ihr vorher aufladen müsst.
Man kann nicht an jeder Kasse mit Bargeld zahlen!
10
Gebt nicht auf. Das erste Semester kann ganz schön an den Nerven zehren. Es kann
schwierig sein oder einen zum Zweifeln bringen, aber mit der Zeit findet man sich besser zurecht. Lernt das Studium erst mal besser kennen, urteilt nicht zu schnell und verpasst nicht das Studentenleben richtig kennenzulernen, das neben Vorlesungen und Prüfungen auch noch existiert.