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Komfortzonen in Würzburg

Blogvon Mirjam Mähler

Weinberge Randersacker (Bild: Chrissi Krause)
Weinberge Randersacker (Bild: Chrissi Krause)

Umziehen bedeutet, einen Schritt aus seiner Komfortzone, hinein in etwas völlig Neues zu setzen. Da stellt sich vielen erstmal die Frage: Wohin?
Würzburg gilt mit seinen rund 28.000 Studierenden als eine der beliebtesten Studentenstädte Bayerns. Sie bietet neben den unzähligen Studienangeboten jedoch noch viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennen würde.
Wir haben eine Umfrage gestartet, um die Komfortzonen unserer Studierenden der JMU kennenzulernen. Die Orte, die Würzburg einzigartig und attraktiv machen. Orte, an denen man sich wohlfühlen kann. Fangen wir an.

Blick über die Altstadt (Bild: Mirjam Mähler)
Blick über die Altstadt (Bild: Mirjam Mähler)
  1. Sehenswürdigkeiten

Zu den Klassikern Würzburgs zählt definitiv die „Festung Marienberg“. Von hier aus bekommt man einen Überblick über die komplette Altstadt. Der 30 minütige Wanderweg nach oben bietet zudem die perfekte Gelegenheit für eine Lernpause.
Eine vergleichbare Aussicht hat man nach dem etwas steileren Aufstieg über den Kreuzweg zum „Käppele“, direkt gegenüber der Festung auf dem Nikolausberg.
Alternativ dazu empfehlen wir einen Spaziergang durch den „Ringpark“ bis hin zur „Residenz“. Der alte Stadtpalast der Würzburger Fürstbischöfe zählt seit 1981 als UNESCO-Weltkulturerbe und kann nicht nur mit seinem beeindruckenden Äußeren überzeugen. Im Herzen der Residenz verstecken sich prachtvolle Räume, sowie der „Hofgarten“ auf der Rückseite des Gebäudes. Bestimmt wird das Stadtbild zudem von den rund 60 Türmen der Kirchen, die sich in der ganzen Stadt verteilen. Als Paradebeispiel gelten hier der „Dom St.Kilian“, die „Marienkapelle“ am Marktplatz, sowie die „Kirche St. Johannes“ im Stift Haug, wo noch heute gerne Konzerte gespielt werden.Bei allen Altersklassen beliebt ist die „alte Mainbrücke“. Während Kinder genüsslich ihr Eis verzehren, treffen sich Jung und Alt zum „Brückenschoppen“. Hier gehen weder Wein, noch die Gespräche aus, schließlich befinden wir uns in mitten der fränkischen Weinberge. Dazu später mehr.

2. Kaffee und Co.

Café Sturbock (Bild: Sturbock Team)
Café Sturbock (Bild: Sturbock Team)

Keine Lust auf Sightseeing? Wie wär‘s mit einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen? Man findet zahlreiche Angebote, verteilt in der ganzen Altstadt. Eines der bekanntesten Cafes ist wahrscheinlich das „Cafe Schönborn“ direkt am Marktplatz. Dieses Cafe bietet von früh bis spät vieles im Bereich Essen und Getränke. Mit seinem gemütlichen Ambiente und dem süßesten Wachhund Würzburgs hingegen gewinnt das „Cafe Rudowitz“ die Herzen vieler Einwohner. Genauso wohlfühlen kann man sich im „Cafe Fred“ oder dem „Cafe Edeltraud“. Das „Cafe Sturbock“ verfolgt ein besonderes Leitbild, denn hier stehen hauptsächlich ausgewählte vegane Köstlichkeiten auf dem Tagesplan. Interessant für Studierende ist zudem das „Unicafe“, sowie das „Cafe Muck“, denn dort gibt es den ganzen Tag Frühstück. Perfekt also für Langschläfer oder den Morgen danach.

3. Nachtleben

Was darf in einer Studentenstadt auf keinen Fall fehlen? Richtig – das passende Angebot für ein ausgewogenes Nachtleben.

Reue (Bar) (Bild: Mirjam Mähler)
Reue (Bar) (Bild: Mirjam Mähler)

Man findet viele Bars beispielsweise an der Juliuspromenade, in der Karmelitenstraße oder der Semmelstraße. Doch früher oder später landet jeder Studierende in der Sanderstraße. Ob zum Fußball gucken im „Wohnzimmer“, einem entspannten Abend im „Kult“ oder einer etwas wilderen Nacht im „Loma“, „Hoffnung“, „Nachtwächter“ und Co. Für Abwechslung ist gesorgt. Zu unseren Favoriten zählen die „Reue“, auch bekannt unter „Reurerbäck“, sowie der „Eulenspiegel“. Mit leckeren Getränken und guter Musik ist ein erfolgreicher Abend vorprogrammiert. Als Fluch und Segen zugleich gilt das „Tscharlie“, ebenfalls in der Sanderstraße. Dort bekommt man den gefürchteten „Kutscher“, ein Shot, den jeder Studierende mal probiert haben muss. 
Nach dem Barbesuch noch Lust zu tanzen?
Auch hierfür gibt es in Würzburg verschiedene Möglichkeiten. Ein besonderes Erlebnis bietet das „Boot“, ein Club wortwörtlich auf einem Boot. Doch egal ob „Kurt&komisch“, „Labyrinth“, „Zauberberg“ oder „Odeon“.
Eines haben sie alle gemeinsam – laute Musik und bezahlbare Getränke.
Nicht zu vergessen die allseits bekannte „Waldschänke Dornheim“. Im Winter ein Club, im Sommer ein verspielter Biergarten. Mit viel Liebe für’s Detail und großartiger Musik ist hier für jeden was dabei.Heraus sticht außerdem die „MS Zufriedenheit“ durch ihr kunterbuntes Programm und der tollen Location.

4. Geheimtipps

Ist das Standardprogramm abgehakt, haben wir nun noch einige Geheimtipps für euch. Für einen ausgiebigen Spaziergang eignet sich der Weg vom hinteren Steinbachtal auf den Nikolausberg und weiter in Richtung „Frankenwarte“. Auf der Strecke kommt man am Naturdenkmal „Annaschlucht“ vorbei.
Ein Beispiel für eine etwas andere Art von Spaziergang sind die allseits beliebten „Weinwanderungen“ über die Weinberge Grombühls oder Randersacker. Mit einem Rucksack voll Wein machen sich regelmäßig Kleingruppen auf den Weg durch die idyllische Hügellandschaft.

Weinberge Randersacker (Bild: Chrissi Krause)
Weinberge Randersacker (Bild: Chrissi Krause)

 Für den kleinen Zeitvertreib treffen sich oftmals Studierende im „Reurergarten“, zu Aktivitäten wie Tischtennis, Wikingerschach oder Boule.Ein ruhigeres Plätzchen wäre das „Lusamgärtchen“ oder das „Bismarckwäldchen“, die perfekten Orte zum Lesen oder Schreiben.Nicht ganz so ruhig geht es im „Cairo“ zu. Von Konzerten, über Töpferkurse bis hin zu Improtheater, Poetry Slams und der veganen Vokü. Im Cairo bleibt kein Platz für Langeweile.
Natürlich gibt es noch vieles mehr, was Würzburg so vielseitig macht. Seien es die verschiedenen AKs der Universität, Veranstaltungen wie das „Afrika-Festival“ oder schlicht und einfach die Menschen, die man kennenlernt. Ein Artikel reicht nicht aus, um alle Fassetten Würzburgs zusammenzufassen. Letztlich findet jeder für sich seine individuelle Komfortzone. Daher genug von mir, viel Spaß beim selbst erkunden!