KOMFORTZONEN: AUSGABE NOVEMBER 2020

Pünktlich zum Start ins neue Semester kommt unsere erste Sprachrohrausgabe für den Herbst/Winter. Diesmal geht es um Komfortzonen, in einer Zeit, wo es oft nur noch darum geht, dass alles immer schöner, schneller und besser werden soll. Anscheinend sollte man immer genau geplant haben, wo es im Leben als nächstes hingeht und das möglichst schnell alle „Meilensteine“ in unserer Gesellschaft erreicht werden, sei es in der Karriere oder im Privatleben.
Doch manchmal ist es nötig inne zu halten, sich in die eigene Komfortzone zurückzuziehen und zu überlegen, was man wirklich will, abseits der im Moment so beliebten Selbstinszenierung unserer Generation.
Die eigene Komfortzone: Wo fängt sie an und wo endet sie? Und was genau bedeutet sie überhaupt? Komfortzonen sind gerade präsenter denn je, überall gibt es Tipps dafür, wie du sie am besten überwinden kannst. Es geht um Selbstoptimierung, die eigenen Hindernisse zu überwinden und Risiken einzugehen, um sich weiterzuentwickeln. Doch ist dafür der Schritt aus der Komfortzone unbedingt notwendig?
Andere Wege zu finden und Entscheidungen gegen den aktuellen Trend zu treffen kann neue und inspirierende Sichtweisen ans Licht bringen. Und vielleicht ist das, genau dass, was unsere Gesellschaft gerade braucht. Neue Ideen und Hoffnungen, sei es innerhalb oder außerhalb der eigenen Komfortzone, dass muss jeder für sich selbst herausfinden.
Dieses Thema hat unsere Autor*innen sehr beschäftigt, denn schließlich ist es sehr persönlich und regt dazu an, auch über eigene Gewohnheiten zu reflektieren. Es gibt hier kein “richtig” und kein “falsch”, sondern lediglich eigene Erfahrungen und Gedanken, in denen sich der ein oder andere eventuell wiederfinden kann. Oft übersieht man wichtige
Punkte, hat zu hohe Erwartungen oder versinkt darin, sich mit anderen Menschen zu vergleichen. Dabei ist es viel wichtiger, für sich die eigene Mitte zu finden, selbst wenn es manchmal erscheint als würde die Welt um einen herum zu einer einheitlichen Masse verschmelzen.
Diese Ausgabe kennt kein Tabu, jedes Empfinden über Komfortzonen ist
individuell, genauso wie unsere Texte.
Eure Redaktionsleitung,
Karina und Olivia