Ariadne
Sag mir hörst du die Fanfaren,
wie sie in der Ferne blasen.
Damit wir alle nun bezahlen,
was die anderen einst taten.
Sag mir spürst du dein Leben
sich in meinen Faden weben.
Ich kann keinen Finger regen,
und nur leise für dich beten.
Sag mir, dass du dich erinnerst,
als du am Horizont verschwindest.
War es nicht das was du wolltest,
Sondern nur was du solltest.
Sag mir hörst du das Flüstern,
sich das Schicksal gegen mich rüsten.
So sah ich schon von weitem,
dass Prophezeiungen nicht scheitern.
Sag mir siehst du nicht die Narben,
meine Göttlichkeit beklagen.
Und das alles, um zu bezahlen,
Was die anderen einst taten.
Elisabeth Kriep