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Wenn du tanzt

Blogvon Mirjam Mähler

Du läufts und du läufts
Und kommst doch nirgends an.
Du drehst dich und drehst dich 
Und drehst dich weiter im Kreis.
Du rennst gegen Wände
Bist ständig am Ende
Und fragst dich wie man‘s fände
Wenn du dich mal vergisst.
Du wünscht dir insgeheim
Dass alles bald viel leichter wird
Doch bewahrst lieber den Schein
Statt mal Du selbst zu sein.
Fühlst dich von allem erdrückt
Von dieser Welt, die dich umgibt
Was wir sehen ist nur Fassade
Nicht der Mensch, der sich dahinter verbirgt.
Bist ein Kontrollfreak in einer Situation
Die du nicht kontrollieren kannst
Die Situation nennt sich Leben
Und wird nur leichter, wenn du tanzt.
Wenn du Sorgen und Probleme 
So wie Regen von dir abschüttelst
Wegspülst und los lässt
Nicht zu nah an dich ran lässt
Deinen Gefühlen freien Lauf lässt
Und alles rauslässt
Was dich bedrückt
Die Fesseln löst
Und dir mal egal ist
Ob du gegen Regeln der Gesellschaft verstößt.
Denn Regeln sind auch nur Worte
Aufgestellt von Menschen wie dir und mir
Wenn wir nicht aufpassen müssen wir zuschauen
Wie wir selbst uns darin verlieren.
Natürlich nicht in allen Themen
Es gibt Regeln die wichtig sind 
Für unser aller Zusammenleben 
Ohne sie wären wir völlig blind.
Doch man muss unterscheiden:
Ich bin ich und du bist du
Und wir sind gut so wie wir sind.
Können tun und lassen was wir wollen 
Solang wir niemanden Schaden sollen
Denn nur so finden wir unsere Rollen.
In dieser Welt – 
In der Toleranz großgeschrieben
Und an jede Wand gesprüht gehört
Statt sich rauszureden, den leichten Weg zu wählen 
und zu sagen man wäre von allem nur noch gestört.
Denn wir alle sind Kontrollfreaks in Situationen
Die wir nicht kontrollieren können
Diese Situationen nennen sich Leben
Und werden nur leichter, wenn man tanzt.
Wenn man Sorgen und Probleme 
So wie Regen von sich abschüttelt
Wegspült und loslässt
Nicht zu nah an sich ran lässt
Seinen Gefühlen freien Lauf lässt
Und alles rauslässt
Was einen bedrückt
Die Fesseln löst 
Und mal egal ist 
Ob man gegen Regeln der Gesellschaft verstößt. 
Doch es ist zu viel los in diesen Straßen
Und deinem Kopf noch dazu
Bist keine Maschine
Dich kann man nicht laden
Wie irgendeinen Akku.
Nein. Du brauchst Zeit für dich
Und das was zu liebst
Für die Menschen
Mit denen du dich
Tagtäglich umgibst.
Zeit zum fühlen
Zeit zum lachen
Zeit, grundlos Unsinn zu machen
Zeit zum tun
Zeit zum denken
Zeit, dein Leben selbst zu lenken.
Zeit um Sorgen und Probleme 
So wie Regen von dir abzuschütteln
Einfach wegspülen und loslassen
Nicht zu nah an dich ranlassen
Deinen Gefühlen freien Lauf lassen
Und alles rauslassen
Was dich bedrückt
Die Fesseln lösen
Und dir zu sagen, dass es egal ist
Mal gegen Regeln zu verstoßen.
Dabei wird dein Herzschlag zum Takt
Eines Liedes, das du lebst
Dein Puls wird zum Beat
Zu dem du dich bewegst
Deine Gedanken bilden ihre
Ganz eigene Melodie
Du hast so viele davon 
Ich glaub das reicht
Für eine ganze Symphonie. 
Du kreierst gerade dein persönliches Lebenslied.