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Ein Tag im Leben eines/einer Biologiestudierenden

Blog

Während in den ersten drei Semestern die meisten Tage mit einer Acht-Uhr-Vorlesung beginnen, also um 10.00 Uhr, gönnt man den Studierenden in den Spezialisierungssemestern (4+) in der Regel eine Stunde mehr Schlaf – einer von vielen Gründen, weshalb diese Zeit beliebter ist. Zwei Semester nur Wahlfächer: Luxus-Studentenleben pur, müsste man nicht noch Mathe und Anorganische Chemie nachholen.

9.00 Uhr: Kurzer Prep-Talk durch den Prof oder den Doktoranden, der das kürzeste Streichholz gezogen hat, und dann ab ins Labor. Erst mal Eis holen, Hände und Flächen desinfizieren, und dann geht’s los: die Organismen holen. Ob E. coli, Arabidopsis oder C. elegans – ihre Überlebenschancen sind gering. Treatment, DNA-Extraktion und dann qPCR; man pipettiert, man trägt Laborkittel, man fühlt sich smart und scheitert dann abends beim Protokollschreiben daran, Word beizubringen, dass man DNA nicht „DANN“ schreibt.

Aber um auch mal ein paar ernsthafte Worte zu verlieren: Es handelt sich um ein spannendes Studium, das einen jeden Tag nach Hause begleitet. Biologie ist nun mal überall um uns herum. Es ist eine Berufung und keine reine Berufsausbildung; wer nur Geld verdienen will, studiert etwas anderes.

Weitere Informationen zur Fachschaftsinitiative Biologie findet ihr auf Insta [@fibio_wue].