Zeit spenden

Wir kennen sie alle: Die Aufrufe zu spenden – Kleidung, Geld, Kuscheltiere… Seinem Nächsten zu helfen ist bekanntlicherweise wichtig, aber jetzt mal ganz ehrlich: Was haben wir davon? Mehr Platz in der Wohnung, einen Grund seinen Kleiderschrank wieder aufzufüllen? Unsere Spenden sehen wir nie wieder, wissen nie, ob sie wirklich jemanden geholfen haben. Wäre es nicht schön, wenn die Spende einen erfahrbaren Mehrwert hätte? Für die Empfänger und für die Gebenden?
Wie wäre es denn mal damit Zeit zu spenden? Zum Beispiel in Form eines Ehrenamts?
Abgesehen von den wissenschaftlich belegten Vorteilen eines Ehrenamts, wie der Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten und der Stressreduktion, ist der wichtigste Grund doch: Das Erleben der eigenen Bedeutsamkeit. Das Gefühl hilfreich gewesen zu sein, einen Unterschied im Leben eines anderen gemacht zu haben.
Auf neurophysiologischer Ebene werden Oxytocin, Serotonin und Dopamin ausgeschüttet – das Trio, welches laienwissenschaftlich als „Glückshormone“ bezeichnet wird. Das aus dem Hormoncocktail resultierende Hochgefühl wird “Helpers High” genannt. Dieses Phänomen beschreibt das euphorische Glücksgefühl, das wir erleben, wenn wir anderen helfen oder uns sozial engagieren. Egal, ob nach einer mehrstündigen Schicht bei der Tafel oder dem einstündigen Spaziergang mit Senioren – der Effekt ist der gleiche. Und die Befriedigung etwas wirklich Sinnhaftes getan zu haben ebenfalls.
Wuselige Schichten und Einzelfallbetreuungen sind nicht so dein Ding? Bei der Ehrenamtsbörse der Freiwilligenagentur Würzburg ist für jedes Interessensgebiet etwas dabei! Es werden Leute für alternative Stadtführungen, die Leitung von Radausflugsgruppen oder zur Mithilfe im Theater gesucht.
Interesse? Gleich hier klicken: https://www.freiwilligenagentur-wuerzburg.de/freiwilligenagentur/angebote/ehrenamtsboerse/index.html