DIE NEUEN 20ER – AUSGABE JULI/AUGUST 2020

„Corona hat mir alles vermasselt.“ Diesen Satz mag sich der ein oder andere bereits gedacht haben. Und ja, aufgrund der Corona-Krise mussten einige Wünsche und Träume leider vorerst hintenangestellt wer- den oder wurden gleich komplett verworfen. Uns allen ist die Zeit sicherlich nicht leicht gefallen, aber man kann es auch nicht genug betonen: Irgendwie muss man da ein- fach durch, das Beste daraus machen und sich an die Regeln und Empfehlungen halten, um diese Phase möglichst schnell zu überstehen. Auch die Sprachrohr-Redaktion war dieses Semester fleißig, denn auch trotz Corona, war der Drang zum Schreiben natürlich nicht eliminiert. Und auch unser aktuelles Oberthema sollte natürlich zur der- zeitigen Situation passen, wobei es uns auch wichtig war, dass die Ausgabe nicht nur mit Covid-19 gefüllt ist, denn darüber lesen wir sowieso schon genug. Und überhaupt sollten wir uns nicht auf die Pandemie versteifen, in „Ziele, Wünsche, Träume“ stecken so viele wunderbare und individuelle Themen, mit denen wir uns identifizieren können.
Denn mit Zukunft und dem spürbaren Druck, der damit einhergeht, haben wir uns alle schon auseinandergesetzt und tun dies eigentlich auch unser ganzes Leben.
Man stellt sich Fragen wie, „wie realistisch ist die eigene Zukunftsvorstellung?“ und „wie gehe ich mit der Frustration um, wenn
meine Ziele scheitern?“. Aber warum spielt die Realität eigentlich eine so große Rolle, wenn es um unsere Ziele und Träume für die Zukunft geht? Wie soll unser jetziges Ich es denn beurteilen können, ob die eigenen Wünsche für in einem Jahr, in fünf Jahren oder in zehn Jahren realistisch sind? Die Welt ist in einem konstanten Wandel, die Zukunft und somit auch was alles möglich sein kann, verändert sich ständig. Und das ist auch gut so.
Das Wichtigste ist, seine Ziele nicht für Andere zu ändern und seine Träume nicht zu überdenken, nur weil sie zu groß für die Vorstellungskraft eines anderen sind. Noch dazu sollte keiner seine Wünsche rechtfertigen müssen. Egal was noch passiert, lass das neue Jahrzehnt einfach auf dich zukommen, trenn dich von dem Gedanken, wie groß die Erwartungen doch waren und wie schlimm es doch ist, enttäuscht zu werden.
Trau dich Ziele zu verwerfen, neu zu träumen und große Wünsche zu haben.
Auch dieses Semester wurde für uns zwei ein kleiner Traum wahr: Das Übernehmen der Redaktionsleitung. Dabei war die Hilfe von unserer bisherigen Redaktionsleiterin Sarah goldwert. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an unser komplettes Sprachrohr-Team – ohne eure Kreativität, euer Engagement und eure Mithilfe wäre diese Ausgabe nur halb so interessant geworden und sicherlich um weites nicht so schön.
Eure neue Redaktionsleitung
Karina und Olivia