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Eskapismus

Blogvon Anna-Lisa La Rocca

In wagen Schemen ist ein Traum in meinem Kopf, den ich niemals hatte. Einer von denen, nach denen ich überfüllt von Zufriedenheit aufwache, ohne mich zu erinnern, woher sie kommt. Für, wenn die Welt ein wenig zu schnell ist, obwohl sie sich überhaupt nicht mehr bewegt.

Er trägt einen an einen Ort, an dem die Zeit still steht, so dass man den Sonnenblumen beim wachsen beobachten kann, während man in der Wiese liegt. Leise summend zeigen Marienkäfer einem, dass man genau dort ist, wo man sein sollen. Wo schlechte Neuigkeiten nicht existieren und Erdbeeren nach Himmel schmecken. Wo Kreativität frei fließt, dass sie fast sichtbar. In goldenen Fäden schwimmt sie entlang des Flusses. Er spielt glorreiche Musik, während seine Wellen gegen die Steine krachen. Ein Melodiewechsel lässt einen aufhorchen, viel schöner, als ein Klingelton es jemals könnte. Die Sonne strahlt warm, gibt einem ein wohliges Gefühl auf der Haut und verleiht der Wiese strahlende Farben.

Es ist ein Ort, der einem vollkommenen Frieden bringt.

Und vielleicht ist er hoffnungslos unrealistisch. Doch in meiner Vorstellung ergibt er ein perfektes Bild von verborgenen Schätzen und idyllischer Dynamik, die mich weit weg von der Realität trägt. Verleiht er der Realität einen grauen Anstrich, weil man seine Farben niemals mit ihr Vergleichen kann?

Würde ich nicht all das missen, was diesen Ort so reizvoll erscheinen lässt? Menschen, die mich zum Lachen bringen bis mein Bauch weh tut. Die Möglichkeit mich selbst zu unterhalten durch Technik, die ich manchmal so verdamme. Dass Hamsterrad der Schnelligkeit, in dem wir feststecken, das meine Ungeduld bedient. Sehr wahrscheinlich.

Aber muss er denn realistisch sein, wenn er genauso nur in meinem Kopf existiert? Oder kann er meine Zuflucht sein, kurz bevor ich in den Schlaf verschwinde?

Denn er ist trotzdem nur ein Traum in meinem Kopf, den ich niemals hatte.