Ein Tag im Leben eines/r Biomedizinstudierenden

Einen typischen „Tag im Leben“ eines Biomedizin-Studis zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Der Stundenplan ist so abwechslungsreich, dass man manchmal selbst nicht mehr genau weiß, welcher Wochentag eigentlich ist. Dabei sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Semestern noch nicht einmal berücksichtigt. Eins ist dabei aber klar, für Biomedizin Studis gibt es das Wort „Langeweile“ nicht mehr im Wortschatz.
8:00 Uhr – Für die meisten Biomedizin-Studierenden beginnt der Tag mit einer Vorlesung. Je nach Semester kann das anorganische Chemie im ersten, Physiologie im dritten oder Pharma im fünften Semester sein. Dabei werden alle Bereiche der medizinischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen abgedeckt, angefangen bei der Strukturformel von ATP über den mikroskopischen Ablauf der Muskelkontraktion bis zur Identifizierung des musculus maximus.
10:00 Uhr – Nach der ersten Vorlesung steht oft auch schon der erste Ortswechsel an. Als Biomed-Studi ist man viel unterwegs: mal vom UKW zum Hubland, mal zum Röntgenring oder sogar zur Psychiatrie. Neben Fachwissen sammelt man so ganz schnell auch gute Ortskenntnisse.
12:00 Uhr – Wenn es der Stundenplan zulässt, geht es mittags in eine der zahlreichen Mensen, um neue Energie für den restlichen Tag zu tanken. Mit weniger Glück bleibt nur Zeit für ein schnelles Brötchen in der Cafeteria oder eine Pizza auf die Hand, bevor es weiter zur nächsten Veranstaltung geht.
13:30 Uhr –Den Nachmittag verbringt man je nach Semester im Physik-, Anatomie-, Physiologie- oder Biochemie-Praktikum und lernt Aufbau, Funktion und molekulare Grundlagen des menschlichen Körpers. Vor allem im Physiologie Praktikum darf man auch nicht zu selten selbst als Versuchskaninchen herhalten und unter anderem sein Herzschlag, die Reflexe oder seine Blutgruppe testen.
17:00 Uhr – Nach einem langen Tag voller Vorlesungen, Praktika und einer kleinen Weltreise durch Würzburg beginnt der wohlverdiente Feierabend. Zumindest dann, wenn keine Klausuren anstehen oder Protokolle abgegeben werden müssen. In Prüfungsphasen findet man sich dann nicht selten noch für eine abendliche Lernsession in der Bibliothek wieder.
19:00 Uhr – Wenn es der Tag erlaubt, klingt der Abend in entspannter Atmosphäre aus: bei einer Fachschaftssitzung, einem Stammtisch, einer Grillparty oder dem traditionellen Laternenlauf. Denn trotz des anspruchsvollen Studiums kommt auch das Gemeinschaftsleben im Biomedizin-Studiengang nicht zu kurz.
An einem Tag im Leben eines Biomedizin-Studis findet man irgendwo zwischen Naturwissenschaft und Medizin, also immer etwas zu tun und vor allem ganz viel Neues zu erforschen.
Weitere Informationen zur Fachschaftsinitiative Biomedizin findest du auf Instagram [@biomed.wue].