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Ein Tag im Leben eines/r Lehramtsstudentierenden

Blog

Es ist Donnerstag, 6:00 Uhr. Der Wecker, mein persönlicher Erzfeind, singt sein Morgenlied. Nach einer strategischen Dosis Koffein beginnt mein Weg zur Praktikumsschule; auf die Deutsche Bahn war zum Glück diesmal Verlass. Pünktlich um 8:00 Uhr stehe ich im Klassenzimmer, vorbereitet für meine erste selbst gehaltene Stunde zum Thema: „Das Nomen“. Die Fünftklässler*innen sind motiviert und erfreulicherweise werde ich gerade so pünktlich fertig, bevor der Gong ertönt. Nach der Stunde setze ich mich mit den anderen Praktikant*innen und meiner Betreuungslehrkraft zusammen, um die Stunde nach zu besprechen.

Zurück am Hubland treffe ich mich mit meinen Kommiliton*innen in der neuen Mensa, um mir eine Portion Nudeln und zum Nachtisch den beliebten Kaiserschmarrn zu gönnen. Das ist wichtig: Ohne diesen Zucker-Boost hält man den Nachmittag nicht durch.

Am Nachmittag dann die Psychologie-Vorlesung: Wir lernen, wie Schüler*innen eigentlich lernen sollen, fühlen uns dabei aber selbst ertappt, dass Prokrastination keine geeignete Lernmethode für optimalen Lernerfolg ist. Sieht man nach links und rechts, fällt auf: Während die Dozentin über Motivation referiert, widmen sich manche Kommiliton*innen lieber dem Online-Shopping oder dem Spiel HayDay (vollkommen verständlich, die virtuelle Ernte wartet nicht!).

Aber hey, das Nomen sitzt und morgen beginnt die Jagd nach der perfekten Unterrichtsstunde von Neuem. Bis zum nächsten Mal!

Weitere Informationen zur AK Lehramt findest du auf Instagram [@aklehramt_uniwue].