Spielplan
Between the Walls
Politisches Drama von Talia Klenk
Termine: Mo. 19., Di. 20., Do. 22. und Fr. 23. Oktober 2026, jeweils 20 Uhr
Das dystopische politische Drama folgt der non-binären Hauptfigur Seona durch eine sich schleichend radikalisierende Gesellschaft. Zwischen persönlichen Rückzugsorten, öffentlicher Bedrohung und Momenten kollektiver Hoffnung entsteht ein eindringliches Porträt queerer Identität in Zeiten gesellschaftlicher Rückschritte.
Between the Walls von Talia Klenk stellt die Frage, wie viel Selbstbestimmung Menschen haben dürfen, bevor die Gesellschaft beginnt, sie ihnen wieder zu nehmen. Die Geschichte entfaltet sich über mehrere Jahre und kreist um Angst, Liebe, Widerstand – und die Sehnsucht, in Frieden existieren zu dürfen.
Neue Fälle für Sherlock Holmes
Kriminalstück von Cornelia Wagner nach Erzählungen von Sir Arthur Conan Doyle
Termine: Mo. 26., Di. 27., Do. 29. und Fr. 30. Oktober 2026, jeweils 20 Uhr
Sherlock Holmes wird von der Banalität des Alltags geplagt – bis zwei neue Fälle seinen brillanten Verstand fordern: der rätselhafte Mord an einem Gutshofbesitzer und ein pikanter Skandal in der Londoner Upper Class.
Während er versucht, die Unschuld eines jungen Mannes zu beweisen, trifft er in der faszinierenden Irene Adler auf seine ebenbürtige Gegnerin. In einem fesselnden Spiel aus Verkleidungen, Erpressung und messerscharfer Logik muss Holmes feststellen, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Party für eine Leiche
Kriminalstück von Patrick Hamilton
Termine: Mo. 9., Di. 10., Do. 12. und Fr. 13. November 2026, jeweils 20 Uhr
Manhattan, 1940er
Besessen von ihrer scheinbar intellektuellen Überlegenheit erdrosseln Brandon und Philipp, zwei junge aufstrebende Studenten aus der Oberschicht Manhattans, ihren Studienfreund David und verstecken diesen in einer Truhe.
Die anschließende Party soll dabei der vollendende Höhepunkt ihres vermeintlich perfekten Verbrechens sein. Doch während sich die Liebsten des Mordopfers bereits unbewusst um dasselbe versammeln, wächst ihre Sorge um den fehlenden David. Jener unbekannte Verbleib und einige widersprüchliche Zufälle erregen auch die Aufmerksamkeit von Francis Cadell. Die Philosophin und ehemalige Lehrerin der Studenten beginnt zu vermuten, dass es sich bei der Party um mehr als nur ein gewöhnliches Beisammensein alter Bekannter handelt…
Ein dramatisches Kammerstück, basierend auf einer wahren Geschichte, die moralische Sitten und Güter erschüttert, theoretische Grenzen der Philosophie und Psychologie überschreitet und menschliche Abgründe aufreißt.
Die Unendliche Geschichte
Märchendrama, basiert auf dem Text von Michael Ende
Termine: Mo. 23., Di. 24., Do. 26. und Fr. 27. November 2026, jeweils 20 Uhr
Bastian Balthasar Bux, ein einsamer Junge, entdeckt ein geheimnisvolles Buch und wird plötzlich selbst Teil der Geschichte. Im magischen Phantásien droht das „Nichts“ alles zu verschlingen, und nur ein menschliches Kind kann die Welt retten. Auf seiner Reise zwischen Realität und Fantasie begegnet Bastian mutigen Gefährten, dunklen Mächten und der Frage nach seiner eigenen Identität. Eine poetische Geschichte über Mut und Übermut, Selbstfindung und die zeitlose Kraft der Vorstellung.
Was ihr wollt
Komödie von William Shakespeare
Termine: Mo. 30. November, Di. 1., Do. 3. und Fr. 4. Dezember 2026, jeweils 20 Uhr
Shakespeare trifft auf Schlaghosen und Disco: Verwechslungen, eine Menge Gefühle und vor allem Chaos!
Nach einem Flugzeugabsturz nimmt Viola eine neue Identität an und löst damit ein verwirrendes Liebesgeflecht aus. Wer liebt wen? Und wer ist eigentlich wer?
Vergesst klassische Liebesdreiecke – hier wird es mit jeder Begegnung noch ein bisschen komplizierter!
Vanessas Haus
Komödie von Lennart Probst
Termine: Mo. 11., Di. 12., Do. 14. und Fr. 15. Januar 2027, jeweils 20 Uhr
Als Vanessas Großeltern kurzfristig ein paar Tage bei ihr übernachten wollen, schwant ihr noch nichts Übles. Doch als aus den paar Tagen mittlerweile acht Wochen geworden sind, gehen nicht nur Vanessas Freundin, sondern zunehmend auch ihr selbst die unerwünschten Besucher auf die Nerven. Ständig kritisieren sie Vanessa und ihre Lebensweise, lassen zu, dass nervige Vertreter und die verhasste Nachbarin in ihrem Haus ein- und ausgehen, und planen zu allem Überdruss ganz nebenbei auch noch, ihre Küche in die Luft zu sprengen. Als dann auch noch eine Rattenplage, ein Exorzist und Vanessas ungewollter Verehrer dazukommen, droht die Situation vollkommen und endgültig ins Chaos abzurutschen.
Lust mitzumachen?
Ob auf der Bühne oder dahinter – bei der Studi(o)bühne ist für alle Platz.
Hier entlangSensible Inhalte und Triggerwarnungen
Stückinhalte können überfordernd, verletzend oder (re)traumatisierend sein. Deshalb möchten wir euch zusätzliche Informationen anbieten, die wir als potenzielle Trigger und sensible Inhalte einstufen. Trigger sind bestimmte Reize, die bei Menschen mit einer traumatischen Vorerfahrung das ursprüngliche Trauma wieder auslösen können (z. B. Flashback).
Trigger werden individuell wahrgenommen und stehen in direktem Zusammenhang mit den eigenen Erfahrungen und dem Realitätsempfinden. Wir bemühen uns, stets Rücksicht auf das Wohlergehen unseres Publikums zu nehmen, auch wenn sich leider nicht immer alle persönlichen Warnhinweise abbilden lassen. Weiterhin glauben wir fest an die Selbstbestimmung und -einschätzung unserer Zuschauer*innen. Daher überlassen wir euch die Entscheidung, ob ihr diese Zusatzinformationen lesen und bedenken möchtet, und tragen sie nicht vor den Aufführungen vor.
Die Hinweise zu den einzelnen Stücken der Winterspielzeit werden spätestens eine Woche vor Aufführungsbeginn hier ergänzt. Bei Anmerkungen, Unklarheiten und Fragen könnt ihr euch jederzeit an stuv-studiobuehne@uni-wuerzburg.de wenden.
- Körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt
- Kindesmissbrauch
- Fehlgeburt
- Schwere Krankheit (körperlich und psychisch)
- Suizid
- Selbstverletzendes Verhalten
- Essstörung und Suchterkrankungen
- Krieg
- Flucht und Vertreibung
- Explizite Darstellung von Waffen
- Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Altersdiskriminierung, Mobbing, Antisemitismus
- Bodyshaming
- Tierquälerei
- Explizite Darstellung von Blut
- Sensorische Trigger (visuell, auditiv, taktil, olfaktorisch, vestibulär)
Andeutung – ein indirekter, undeutlicher, vager Hinweis auf etwas oder eine nicht ausgeprägte Darstellung
Erwähnung – Gegenstand oder Thema in einem Text, Dialog oder Gespräch; verbale Darstellung des Triggers
Explizite Darstellung – konkrete inhaltliche Wiedergabe eines Triggerpunktes im Rahmen aller möglichen Darstellungsformen
