Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TVStud)
Was ist eigentlich TVStud?
TVStud ist eine Initiative der Gewerkschaften GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft). Ziel ist es, einen bundesweiten Tarifvertrag für alle studentischen Hilfskräfte (analog zum Tarifvertrag der Länder „TV-L“) auszuhandeln.
Die Universität ist nur an den gesetzlichen Mindestlohn gebunden. Aus diesem Grund erhalten beinahe alle studentischen Hilfskräfte an der Uni Würzburg lediglich den Mindestlohn. Flexible Arbeitszeiten (um sich beispielsweise besser auf die Prüfungen vorbereiten zu können) werden nur selten geboten.
Die Forderungen der Kampagne TVStud für einen Tarifvertrag:
- Fairere und vergleichbare Löhne
- Zugesicherte, verbesserte Arbeitsbedingungen (bspw. im Hinblick auf die Arbeitszeitenregelung, Krankheitsfall etc.)

Es geht doch!
Berlin zeigt, dass ein Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte erstreitbar ist – und funktioniert: Schon seit den 1980er Jahren gibt es in Berlin einen Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte. 2018 organisierten sich in Berlin über 1000 Studierende, um gemeinsam einen verbesserten Tarifvertrag zu erstreiten – mit Erfolg: Im Krankheitsfall werden die Bezüge bis zu 10 Wochen weitergezahlt, der Urlaubsanspruch stieg auf 30 Tage im Jahr und auch der Stundenlohn ist tariflich geregelt.
Weitere Informationen
- TVStud-Homepage – die bundesweite Initiative
- @tvstud_bay auf Instagram – TVStud in Bayern
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