Studienzuschüsse
Studienzuschüsse sind Geld und Stellen vom Freistaat Bayern, mit denen die Uni Würzburg deine Studienbedingungen verbessern muss. Es gibt sie, seit die Studiengebühren 2013 abgeschafft wurden. Wofür das Geld ausgegeben wird, entscheiden Kommissionen, die zur Hälfte mit Studierenden besetzt sind. Die studentischen Mitglieder wählen StuPa und Fachschaftenrat, an den Fakultäten benennt sie der Fakultätsrat.
So wird das Geld verteilt
Vorab 1,8 % für die Verwaltung
Davon bezahlt die Uni, dass die Studienzuschüsse verwaltet und abgerechnet werden.
70 % an die Fakultäten
Die Unileitung verteilt sie nach Studierendenzahl und fachlichem Bedarf. In jeder Fakultät entscheidet dann eine eigene Kommission.
30 % an zentrale Bereiche
Das 6er-Gremium verteilt sie auf Einrichtungen wie Bibliothek, Rechenzentrum und Zentrum für Sprachen. Dort entscheiden eigene Kommissionen.
Wofür das Geld da ist
Die Satzung erlaubt nur Ausgaben, die die Studienbedingungen verbessern, und nennt drei Bereiche.
Bessere Lehre
Zum Beispiel Tutor*innen und studentische Hilfskräfte, Sprachkurse oder Seminare wie Podcasting.
Besserer Service für Studierende
Zum Beispiel längere Öffnungszeiten der Bibliotheken.
Bessere Infrastruktur
Zum Beispiel Wasserspender auf dem Campus.
Wer entscheidet
Über die Verteilung entscheidet die Studienzuschusskommission zur Verteilung und Verwendung von Studienzuschüssen, informell „6er-Gremium“. Über die Verwendung entscheiden die Kommissionen der Fakultäten und der zentralen Bereiche.
Verteilung: das 6er-Gremium
Drei Mitglieder des Präsidiums und drei Studierende, die das StuPa wählt. Es verteilt die 30 % auf die zentralen Bereiche.
Kommissionen der Fakultäten
Die Studierenden benennt der Fakultätsrat auf Grundlage von Vorschlägen der Fachschaftsvertretung. Vorsitz: Dekan*in oder Studiendekan*in.
Kommissionen der zentralen Bereiche
Die Studierenden wählt der Fachschaftenrat. Den Vorsitz hat die Leitung der Einrichtung, ein Mitglied bestimmt die Unileitung.
Deine Vertreter*innen in den Kommissionen
6er-Gremium (Verteilung)
Yannik Bauer, Hannah Mai, Daniel Janke
PSE, HBM, LLG, MIND, ZBL und GSiK
Marco Stiegelbauer, Tobias Haase, Pauline Chlup, Leopold Schaller. Stellvertretung: Phil Kuhn
Zentralverwaltung, KIS und Campus StudiKids
Nicole Angermund, Silas Happ, Jan Götz. Stellvertretung: Hannes Winkler
Universitätsbibliothek
Tobias Haase, Stephan Jaborek, Yannik Urbas. Stellvertretung: Marco Stiegelbauer
Rechenzentrum
Freya (Julian) Mader, Silas Happ, Tobias Haase. Stellvertretung: Stephan Jaborek
Zentrum für Sprachen
Sophia Ball, Angela Hebestreit, Daniel Janke. Stellvertretung: Tobias Haase
Amtszeit 2025/26. Eine Amtszeit dauert ein Jahr und beginnt am 1. Oktober. Abkürzungen: PSE Professional School of Education, HBM Dr. Herbert Brause Medienkompetenzzentrum, LLG Lehr-Lern-Garten, MIND MIND-Center (Mathematisches, Informationstechnologisches und Naturwissenschaftliches Didaktikzentrum), ZBL Zentrum für wissenschaftliche Bildung und Lehre, GSiK Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz, KIS Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung, Campus StudiKids Kinderbetreuung des Familienservice. Wer an deiner Fakultät mitentscheidet, weiß deine Fachschaftsvertretung.
Du hast eine Idee?
Gut zu wissen
Ein Jahr. Die Amtszeit beginnt jeweils am 1. Oktober.
Bis zu 10 % dürfen ins nächste Jahr mitgenommen werden. Was darüber hinaus übrig bleibt, wird eingezogen und neu verteilt.
Jede Kommission führt Protokoll. Die Verantwortlichen berichten der Unileitung jedes Jahr bis zum 15. Februar. Senat und StuPa bekommen den Verwendungsnachweis, den die Uni ans Wissenschaftsministerium schickt. Die Entscheidung des 6er-Gremiums muss laut Satzung hochschulöffentlich bekannt gemacht werden.
Dann gibt die Stimme der vorsitzenden Person den Ausschlag, das letzte Wort hat die Unileitung. In der Praxis halten sich die Kommissionen meist an die Vorschläge der Studierenden. Kommt es doch zum Gleichstand, muss die Unileitung ihre Entscheidung begründen.