Lernräume
Zum Lernen brauchst du einen ruhigen Platz mit Strom und WLAN. Davon gibt es am Campus zu wenige, vor allem in den Klausurenphasen und im Sommer. Die stuv setzt sich deshalb für mehr und bessere Lernarbeitsplätze ein, drinnen wie draußen.
Wofür wir uns einsetzen
Mehr Lernarbeitsplätze
Mindestens 1.800 zusätzliche Plätze, barrierefrei und mit Strom und WLAN. Langfristig soll sich die Zahl am Bedarf der Studierenden orientieren.
Plätze ohne Reservierung
In den kleinen Lesesälen 1 und 2 der Zentralbibliothek sollen die reservierbaren Plätze wieder für alle frei sein.
Lernen in der Mensateria
Das Obergeschoss der Mensateria soll zu den Öffnungszeiten der Uni zum Lernen offen sein.
Wochenende in der Klausurenphase
In lernintensiven Zeiten sollen weitere Teilbibliotheken auch am Wochenende öffnen.
Kühle Räume bei Hitze
Klimatisierte und kühle Räume sollen bei extremer Hitze zum Lernen offen sein, möglichst barrierefrei und auch am Wochenende.
Schattige Plätze draußen
Mehr schattige Sitz- und Lernplätze auf dem Campus, mit Tischen, Strom und WLAN. Dafür erarbeiten SSR und Referate ein Konzept.
Wo wir stehen
Im Frühjahr 2026 wollte das StuPa alle Studierenden über mehr Lernarbeitsplätze und Wasserspender abstimmen lassen. Die Uni hat den Studierendenentscheid nicht zugelassen, weil er ihren Haushalt betreffe. Die Unileitung will das Thema stattdessen gemeinsam mit der stuv angehen. Das finden wir nicht gut, nehmen das Angebot aber an.
Rückenwind von außen
Unsere Forderungen stehen nicht allein. Der Gemeinsame Arbeitskreis der Hochschulkanzler*innen und der Studierendenwerke nennt in seinem Papier Campusleben der Zukunft (Juli 2026) Begegnungsorte als Schlüssel für einen attraktiven Campus – und fragt ausdrücklich, ob sich Mensen als Lernräume nutzen lassen. Genau das fordern wir für das Obergeschoss der Mensateria. Das Papier nennt außerdem Räume, in denen Studierende Online-Vorlesungen auf dem Campus hören können.
Der Wissenschaftsrat empfiehlt in seinen Empfehlungen für die Hochschulbildung in Zeiten generativer KI (Juli 2026), Hochschulen als soziale Lernorte wiederzubeleben: mit intensiverer Betreuung und mehr Gelegenheiten für den Austausch unter Studierenden und mit den Lehrenden. Dafür braucht es Orte – und die fangen bei genug Plätzen zum Lernen an.
Gut zu wissen
Die Unibibliothek zeigt die aktuelle Auslastung ihrer Standorte als Ampel. Mehr zu den Arbeitsplätzen steht auf der Seite der Unibibliothek.
Noch ja: In den kleinen Lesesälen 1 und 2 der Zentralbibliothek buchst du Plätze über die Unibibliothek und bestätigst sie zu Beginn vor Ort. Das StuPa will, dass diese Plätze wieder für alle frei sind.
Das weiß deine Fachschaftsvertretung.
Dir fehlt ein Lernplatz?
Schreib dem SSR, wo es hakt. Er bringt deine Hinweise in die Gespräche mit Unileitung und Bibliothek ein.
SSR anschreiben